SEO & GEO19. Mai 2026Aktualisiert: 15. September 2026-8 Min. Lesezeit

Keyword-Recherche kostenlos: 3 Quellen für den Einstieg

Mit Google-Suchvorschlägen, Google Trends und der Search Console kannst du kostenlos erste Keywords und Suchsignale finden. Hier erfährst du, welche Quelle wofür hilft und wie sich kostenlose Recherche vom GOFORUP-Test unterscheidet.

Aleksej Schlosser, Gründer von GOFORUP
Illustration eines kostenlosen Keyword-Recherche-Tools mit Suchleiste, Datenkarten und Handmade-Produkten

Du möchtest kostenlos Keywords finden, bevor du Geld in ein Recherche-Tool steckst? Für erste Formulierungen, saisonales Interesse und die Sichtbarkeit deiner eigenen Website gibt es unterschiedliche kostenlose Quellen.

Eine Suchidee, ein Trends-Wert und eine Impression sind unterschiedliche Signale. Wer ihre Grenzen kennt, kann kostenlose Keyword-Recherche sinnvoll nutzen, ohne aus einer Vorschlagsliste mehr Nachfrage abzuleiten, als die Daten zeigen.

Für ein Handmade-Produkt muss ein Suchbegriff zum Material, zum Anlass und zu den Käuferinnen passen. Eine lange Liste allein hilft bei dieser Auswahl wenig.

Kurzantwort: Wann reicht ein kostenloses Keyword-Tool?

Für Suchideen helfen Google-Vorschläge, für relatives Interesse Google Trends und für die eigene Website die Search Console. Für konkrete Produktentscheidungen brauchst du zusätzlich die Einordnung von Suchintention, Datenquelle und Markt.

3 kostenlose Quellen für deine Keyword-Recherche

Diese Quellen kannst du ohne kostenpflichtiges SEO-Abo nutzen. Welche davon passt, hängt davon ab, ob du Ideen, Nachfrageverläufe oder Daten zu deiner eigenen Website suchst.

Google-Suchvorschläge

Ein Einstieg für mögliche Suchformulierungen. Die Vorschläge hängen unter anderem von Sprache, Standort und bisherigen Suchen ab. Sie sind keine Rangliste nach Suchvolumen.

Google Trends

Hilft, relatives Interesse und saisonale Verläufe einzuordnen. Die Skala von 0 bis 100 zeigt keine monatlichen Suchzahlen; für kleine Nischen können Daten fehlen.

Google Search Console

Zeigt Suchanfragen, Impressionen und Klicks für deine eigene verifizierte Website. Du brauchst Zugriff auf die Property; fremde Shops lassen sich damit nicht auswerten.

Quellen: Googles Hinweise zu Suchvorschlägen, Trends-Daten und dem Search-Console-Leistungsbericht.

Diese Orientierung ist wertvoll, solange sie als Startpunkt verstanden wird. Sie beantwortet aber noch nicht, welche Begriffe für ein konkretes Handmade-Produkt wirklich passen und welche nur nach Traffic aussehen.

Welche Grenzen du bei kostenlosen Suchsignalen beachten solltest

Die drei Quellen beantworten unterschiedliche Fragen. Suchvorschläge liefern Formulierungen, Trends zeigt relative Verläufe und die Search Console misst die Sichtbarkeit deiner eigenen Website. Achte beim Vergleichen darauf, was ein Wert tatsächlich beschreibt.

  • Suchvorschläge werden mit gemessenem Suchvolumen verwechselt.
  • Ein Trends-Wert wird als absolute Nachfrage gelesen.
  • Google-Suchdaten werden ungeprüft als Etsy-Nachfrage übernommen.
  • Land, Sprache und Zeitraum der Daten passen nicht zum eigenen Markt.
  • Gute Begriffe bleiben ohne Produktbezug in Notizen oder Screenshots liegen.

Bei kleinen Nischen lohnt sich ein genauer Blick auf die Datenquelle. Wenige Suchvorschläge oder fehlende Trends-Daten bedeuten nicht automatisch, dass sich niemand für dein Produkt interessiert.

Das DACH-Problem: Deutsch ist nicht einfach nur ein kleinerer Markt

Viele internationale SEO-Tools funktionieren für englische Begriffe sehr gut. Im deutschsprachigen Raum wird es schwieriger: zusammengesetzte Wörter, Umlaute, regionale Varianten, Plattform-Sprache und Nischenbegriffe kommen zusammen.

Ein Begriff kann in Deutschland anders gesucht werden als in Österreich oder der Schweiz. Ein Produkt kann bei Etsy anders benannt werden als bei Google. Und ein Geschenkbegriff kann für einen Handmade-Shop wichtiger sein als der technisch korrekte Produktname.

Prüfe deshalb, welche Länder und Sprachen eine Quelle abdeckt und ob ihre Angaben für deinen Shop hilfreich sind.

Mehr zu dieser DACH-Herausforderung findest du im Artikel Keyword-Recherche im deutschsprachigen Raum.

Welche Daten für kleine Shops wirklich zählen

Für Handmade-Seller ist nicht jeder SEO-Wert gleich wichtig. Ein sehr großes Suchvolumen kann verlockend sein, aber auch zu breit. Ein kleiner Long-Tail- Begriff kann dagegen näher an der Kaufentscheidung liegen, wenn er Material, Anlass oder Zielgruppe genauer benennt.

Neben dem Suchvolumen helfen dir Angaben zu Wettbewerb und Saisonalität. Prüfe auch, ob der Begriff zu deinem Sortiment passt und eine Kaufabsicht erkennen lässt.

Suchvolumen allein beantwortet nicht, ob jemand dein Produkt sucht. Achte darauf, welche Frage ein Begriff ausdrückt und ob dein Angebot diese Erwartung erfüllt. Das hilft, eine lange Liste auf relevante Suchrichtungen einzugrenzen.

Der zweite Engpass: Keywords müssen wiedergefunden werden

Selbst wenn ein kostenloses Tool gute Begriffe liefert, bleibt oft die Frage: Wohin damit? In eine Tabelle, eine Notiz-App, ein Screenshot-Archiv, direkt ins Etsy-Listing?

Halte deshalb auch fest, zu welchem Produkt oder Anlass ein Begriff gehört. Eine Tabelle kann dafür genügen. Wenn du viele Produkte und wiederkehrende Recherchen organisierst, kann dir ein Keyword-Manager die Zuordnung erleichtern.

Wie das in GOFORUP funktioniert, erklärt der Beitrag Keywords speichern und Produkten zuordnen.

GOFORUP kostenlos testen: Was nach dem Einstieg kommt

GOFORUP hilft kleinen Shops bei der deutschsprachigen Keyword-Recherche. Du kannst Suchbegriffe vergleichen, passende Ergebnisse speichern und deinen Produkten zuordnen.

Bei der nächsten Recherche kannst du auf deine gespeicherten Begriffe zurückgreifen. So findest du zum Beispiel die Keywords für eine saisonale Kollektion wieder.

Für Fragen zur Umsetzung in deinem konkreten Shop kannst du persönliche Begleitung nutzen. In der Masterclass arbeitest du mit Feedback an deiner Shop-Strategie.

Die aktuellen Leistungen findest du unter GOFORUP Produkte und Preise.

Häufige Fragen zur kostenlosen Keyword-Recherche

Wie kann ich kostenlos Keywords finden?

Google-Suchvorschläge liefern Formulierungen, Google Trends zeigt relatives Suchinteresse und die Search Console zeigt Suchanfragen zur eigenen Website. Jede Quelle beantwortet eine andere Frage; keine davon liefert eine vollständige Keyword-Strategie.

Zeigt Google Trends das monatliche Suchvolumen?

Nein. Google Trends zeigt relatives Suchinteresse auf einer Skala von 0 bis 100. Daraus lässt sich keine absolute Zahl monatlicher Suchanfragen ablesen. Bei seltenen Begriffen können ausreichende Daten fehlen.

Sind Google-Suchdaten zugleich Etsy-Suchvolumen?

Nein. Ein Suchsignal aus Google beschreibt die Google-Suche. Es lässt sich nicht als Etsy-Suchvolumen übernehmen. Für einen Handmade-Shop bleibt entscheidend, ob Begriff, Produkt und jeweilige Plattform zusammenpassen.

Kann ich GOFORUP kostenlos nutzen?

Du kannst GOFORUP sieben Tage mit einem Account ohne Kreditkarte testen. Danach kannst du einen kostenpflichtigen Tarif wählen oder den eingeschränkten Gastzugang nutzen. Der Test ist kein dauerhaft kostenloser Vollzugang; die aktuellen Leistungen stehen auf der Preisseite.

Fazit: Kostenlos mit der Keyword-Recherche starten

Google-Suchvorschläge, Trends und die Search Console bieten unterschiedliche Einstiege in die Keyword-Recherche. Nutze die Quelle, die zu deiner Frage passt, und behalte ihre Grenzen im Blick.

Wenn du deine Recherche an einem Ort sammeln und Produkten zuordnen möchtest, kannst du GOFORUP ausprobieren.

Aleksej Schlosser

Aleksej Schlosser

Gründer von GOFORUP.de

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